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Random_German_Name@feddit.orgJoined: 2024-06-23 |
Die Autorin Julia Ruhs schreibt neben dem Focus auch für den BR und ist politisch eher rechts Das erkennt man daran, dass sie in den „Tagesthemen“ sagte: »Wir müssen beim Thema Migration zukünftig nationaler denken« »Wichtig wäre: Migranten ohne Bleibechance kommen gar nicht erst über die Grenze« Das wäre die Abschaffung des Asylrechts, weil man unmöglich sagen kann, ob ein Flüchtling in DE einen Asylantrag gewährt bekommt bevor die Person überhaupt in DE ist. Der einzige Weg das Festzustellen, bevor der Asylsuchende in DE ankommt, wäre in auf dem Weg abzufangen und zu einer Behörde im Ausland zu bringen. Dort müsste die Person festgehalten werden, bis geklärt ist, ob eine Chance auf Asyl besteht. Dazu müsste DE eine Behörde aufbauen, die im Ausland ausländische Staatsbürger auf Schlepperpfaden abfängt und festhält. Kurz: Wahrscheinlich nicht (legal) umsetzbarer Populismus. Zum Artikel:
Kommt drauf an, ob die Fußballfans rechts sind
Das Nationalisten sich auf jedes Event mit DE-Flaggen stürzten klingt jetzt nicht unplausibel
Wenn der Gedankengang „Nationalstolz -> Nationalisten mischen sich unter Menge -> Nationalisten werden mehr“ für einen so kompliziert ist, sollte man vielleicht darüber nachdenken, ob man qualifiziert ist eine Kolumne in einem großen deutschen Medium zu schreiben
Die Verbindung zu den Grüüüüünen darf natürlich nicht fehlen
Cool. Wen juckts?
Warum? Erklär doch mal. Bisher habe ich keinen Inhalt, sondern nur künstliche Empörung gehört
Ja, Absurd klingende Aussagen raushauen, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Machen eigentlich so ziemlich alle Journalisten, inklusive der Autorin mit dem Titel „Ich kann es nicht glauben: Der woke Wahnsinn einer Bundeszentrale“, der mutmaßlich gut bei ihrer Zielgruppe ankommt
Sehe ich jetzt erstmal nichts falsches dran
Ja, wie gesagt absurd klingende Verbindungen aufstellen, um die Aufmerksamkeit des Lesers/Zuschauers zu gewinnen, was man dann am Ende auflöst
„Passenden Politikwissenschaftler“ impliziert das wäre irgendein komischer Typ, der mit den „Mainstrem-Medien“ auf einer Linie ist und impliziert die Existenz von Politikwissenschaftlern, die das anders sehen. Hier wäre es gut einen dieser implizierten „oppositionellen“ Politikwissenschaftler zu nennen, um die Expertise des „passenden“ Politikwissenschaftlers „auszukontern“. Die Mühe hat sie sich aber nicht gemacht.
Krasser Beitrag, alter. Schreib doch irgendeinen Inhalt. Irgendwas außer diesem gespielten Schockiertsein.
Und das interessiert wen? Wie viele waren das? War das irgendjemand wichtiges? Nein? Warum dann drüber schreiben?
Meine Intuition sagt mir, dass diese „empörten Fußballfans“, die mutmaßlich gezählt die Kommentarsektion stürmt in der rechten Ecke ganz gut aufgehoben sind
Cancel Culture
Gibt sie ernsthaft damit an, dass sie Geld für eine Fahne rausgehauenen hat? Warum schreibt die das? Hat sich irgendjemand an DE-Fahnen gestört? Die Opferrolle ist stark in diesem „Artikel“.
Implizierte Aussage: „In den Printmedien macht ihr uns Mundtot, aber im Internet wehren wir uns!“
Aha, linksgrün indoktriniert. Der kann man nicht vertrauen.
Freut mich für dich, I guess
Ich bin mir sicher jetzt folgt eine sachliche Kritik.
Sind Inhalte schlecht, wenn sie auf die Autorin „befremdlich“ wirken?
Technisch gesehen hast du schon danach gesucht, als du bei der Recherche den Kanal von „fluter“ geöffnet hast
Warum? Woher wisst ihr das? Für wen ist das ein Problem? Warum ist das für die ein Problem?
Hä, natürlich. Du hast einen Coach, der über dem Spieler steht und Manager -> Hierarchie, autoritär Es gibt Frauen- und Männerfußball -> Binäre Geschlechterrollen
Ist das ein Hot-take? Die Kommerzialisierung des Profifußball sieht man doch buchstäblich in jedem Spiel. Worauf sich genau das Patriarchal bezieht, weiß ich nicht, aber da wird man sicher was finden.
*toxische Maskulinität. Nicht jede Definition von „Maskulinität“ besteht aus dem Bild von einem 2m großen, muskulösen Athleten ohne Emotionen
Was ist „woke“, Focus? Bitte, sagt es mir. Ich will ne Definition. Und warum ist alles, was based ist „woke“?
Klassisches Leistungssteben. Wenn du nichts leistest, bist du nichts/weniger wert. Kann man denke ich schon drüber reden, ob das in allen Bereichen nötig ist. Beim Fußball ist es aber natürlich ein Teil des Spiels, also vielleicht ein schlechter Aufhänger, um das Thema anzusprechen
Bis aus die Fair-Play-Punkte klingt das nach einem Spiel innerhalb einer großen und guten Freundesgruppe
Sehe kein Problem. Will der Focus jetzt etwa postpatriarchale Fußballfans mundtot machen?
Bisher habe ich noch keine „Entgleisung“ gesehen.
Fühlt sich die Autorin unwohl, wenn sie in der Nähe von Antirassisten und Klimaaktivisten ist? Da fragt man sich, mit wem sie sich dann so umgibt.
Psychotherapeuten sind Menschen. Menschen sind rassistisch. -> Psychotherapeuten können rassistisch sein Eigentlich nicht so schwer
Ist doch wahr oder nicht? Weniger sozialer Druck -> Mehr Freiheit. Argumentieren Rechte nicht immer mit mit „Freiheit“? Ob das sinnvoll ist, wenn man eine möglichst gesunde Gesellschaft möchte ist eine andere Frage, aber die könnte die Autorin ja aufmachen, wenn sie die Hirnleistung dafür hätte
Sprache hat Macht und beeinflusst nachweislich, wie wir denken. In einer Sprache, in der ein Gegenstand umschrieben wird, muss man sich einen Gegenstand z.B. näher anschauen und beschreiben. Damit achten Sprecher dieser Sprache auf andere Dinge, als Sprecher einer Sprache, die für jeden Gegenstand ein Wort hat. Kapitalistische Sprache wäre z.B. „Arbeitgeber“ Das Wort impliziert, dass der Unternehmer so gütig ist dem Arbeiter Arbeit zu geben, weil er so nett ist. Marx hatte schon kritisiert, dass die Worte vertauscht seien, weil der Arbeiter dem Unternehmer seine Arbeitskraft, also seine „Arbeit“ gibt, damit dieser davon profitiert.
Warum ist „Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“ in Anführungszeichen? Welches Wort würde die Autorin für Deutsche mit Migrationshintergrund benutzen?
Bin zu wenig feministisch aktiv, um dazu eine Meinung abzugeben. Finde aber cringe, dass die Autorin immernoch kein einziges Argument gebracht hat. Einfach aufzuzählen, was ein Kanal macht und dann zu sagen „hahaha die Woken Spinner“ ist kein Qualitätsjournalismus
Beleg, dass das der Grund ist? Außerdem: Und deshalb soll man gar nicht mehr über diese Themen reden oder was?
Wofür? Dafür das sie Themen behandeln, die der Rechten Cancel Culture nicht gefallen?
Ganz weirder Vibe, digga. Und wie kommt sie darauf, dass die Redaktion des Kanals nicht patriotisch sind und warum soll das was schlechtes sein? Sie hat halt einfach ihre Schublade „woke/links/antideutsch“ aufgemacht und steckt da jetzt Leute rein, von denen sie nicht wissen kann, ob sie da rein passen. Vielleicht machen die Redakteure das ja auch aus der patriotischen Überzeugung heraus, dass ihre Vorschläge ihr Land besser machen.
„Nur Leute mit meiner Meinung sind vernünftig“ Ich habe einen Vorschlag: Du als BR-Journalistin und die seid doch Kollegen. Wie wäre es, wenn du dich der Debatte stellst und die mal ansprichst statt inhaltsleer rumzumeckern?
Warum?
„zu häufig“ impliziert, das eine herrschaftslose Gesellschaft funktionieren kann. Ich bin Froh Genossin Ruhs in der antiautoritären Internationale begrüßen zu dürfen.
Setzt sich der Stärkere nicht jetzt gerade durch? Hat RWE Lützerath nicht trotz der Proteste weggemacht? Hat ein Milliardär nicht mehr Mittel einen Gerichtsprozess in die Länge zu ziehen, bessere Anwälte zu bezahlen und den anderen finanziell ausbluten zu lassen? Gewinnt die Polizei vor Gericht nicht fast immer gegen die Opfer von Polizeigewalt? Setzen sich am Arbeitsmarkt nicht vermehrt Soziopathen durch und kommen in Chefetagen? Wer gewinnt in einer körperlichen Auseinandersetzung? Ich oder die Polizei, die Verstärkung rufen kann, gepanzert ist und mein Leben danach juristisch mit meinem eigenen Steuergeld ficken kann? Gewinne ich oder der Steuereintreiber am Ende, wenn ich mich weigere Steuern zu zahlen? Sitzen nicht Vorgesetzte in Gehaltsverhandlungen meist am längeren Hebel? Streichen Arbeiter oder Investoren die Gewinne ein? Glaubt die Polizei in einem Streit eher einem Obdachlosen oder einem „normalen“ Bürger? Gewinnt in einer Schlägerei in Dessau der Jugendliche Flüchtling oder der Neonazi mit Kontakten in die Polizei? Gewinnt eine NGO oder ein Großkonzern durch Korruption die Stimmen von Politikern? Gewinnt der Vermieter oder der Mieter rechtlich? Setzt sich der Kleinbauer oder der Agrarkonzern auf dem Markt durch? Wurde „Deutsche Wohnen und Co.“ Wegen dem Bürgerentscheid enteignet? So zu tun, als ob im aktuellen System die Schwächeren eine faire Chance hätten, ist entweder ignorant oder bösartig.
Anarchismus nicht verstanden. Abgesehen davon, hat der Kanal aber auch nicht zur Errichtung einer herrschaftfreien Gesellschaft aufgerufen. |
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