Neutrino-Observatorium am Südpol hat 670 neue Sensoren bekommen
Neue „Augen“ im Eis der Antarktis: Das Neutrino-Observatorium IceCube am Südpol hat sechs neue Messstränge mit mehr als 670 neuen Sensoren bekommen. Diese an kilometerlangen Kabeln ins Eis eingelassenen Detektoren können nun Neutrinos niedriger Energien präziser erfassen und so mehr über ihre Eigenschaften herausfinden. Aber auch die Quellen energiereicher kosmischer Neutrinos lassen sich nun genauer bestimmen. Das könnte entscheidende Einblicke in kosmische Prozesse, aber auch die Grundlagen des physikalischen Standardmodells bringen.