| Post Reply | RetroFed Forum Forum Index » Kaufempfehlungen - gute, haltbare Produkte, die man kennen sollte |
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philpo
feddit.org
philpo@feddit.org Joined: 2024-06-24 |
Das Thema "US Cloud Unternehmen"&digitale Souveränität ist ja gerade aufgrund der verrückten Orange, aber auch aufgrund der Speichelleckerei der großen Tech Konzerne wieder mehr in aller Munde. Was viele dabei nicht wissen: Dienste für den eigenen Bedarf selber hosten ist ganz einfach - das kann wirklich jeder der nur ein bisschen technischen Sachverstand hat. Womit? Mit Proxmox! _Was ist Proxmox? _ Proxmox ist eine auf Debian-Linux basierende Virtualisierungsplattform. Sprich: Ein System,auf dem man virtuelle Maschinen und Container laufen lassen kann,also um es ganz platt auszudrücken "viele Betriebssysteme und Dienste" auf einem Rechner. Ist das nicht kompliziert? Linux Server,dass klingt nach CLI und vielen komplizierten Dingen! Nein,eben nicht. Denn es gibt mittlerweile für viele Anwendungen die sogenannten Proxmox Community Scripts. Dieses Projekt wurde einst vom mittlerweile verstorbenen TTeck (RIP!) begonnen und stellt Installationsscripte für jede Menge Anwendungen bereit. Hierfür muss nur eine Zeile Code in die Shell des Proxmox Systems kopiert werden, der Rest erfolgt dann mit wenigen Eingaben fast automatisch. Worauf installiere ich sowas? Auf fast allem. Ein alter Rechner oder, am besten, ein MiniPC. Es gibt geeignete ThinClients bei Ebay mittlerweile für 80€, tlw. gibt es aber von chinesischen Herstellern (Acemagic,Minisforum,etc.) geeignete Geräte neu ab 130€ - je nach Leistungsanforderungen. Die Installation erfolgt dann über eine grafische Shell vergleichbar mit Windows. Okay,cool,aber was kostet der Kram? Nix. Proxmox ist bei Nutzung der Community Repositories kostenfrei. Keine Funktionseinschränkungen, nur eine Meldung das man kein Abo hat(aber auch gegen diese gibt's ein Community Script). Was kann ich denn als Dienste selber hosten?
Wie komme ich den unterwegs an die Dienste ran? Per VPN. Wirklich. Egal was viele Tutorials schreiben: Das öffentliche Hosten von Diensten ist kein Zuckerschlecken und braucht etwas Einarbeitung. Es geht-aber es ist eben nichts womit man anfangen sollte. Die gute Nachricht: Jede Fritzbox kann heute schnell und einfach gutes VPN bereitstellen,selbst mit DynDNS. Auch fast alle anderen Router können das. Und wenn nicht: Auch dafür gibt es Lösungen mittels Proxmox. Das ist mir immer noch zu kompliziert/ich will aber Dienste öffentlich bereit stellen ohne viel Aufwand! In dem Fall kann ich Cloudron, ein "Management Interface für Container" sehr empfehlen. Kostet dann aber ab 2 Apps - fließt aber einer kleinen bayerischen Firma zu die hervorragende Arbeit leistet. |
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