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kossa
feddit.org
kossa@feddit.org Joined: 2024-11-29 |
Dieser Individualverkehr mit eigenem PKW muss immer wieder hinterfragt werden. Nicht das Auto verbieten, ihm aber weniger Raum geben. Es muss eher Luxusartikel sein, als notwendiges Mittel um zur Arbeit oder in die Stadt zu fahren. Dazu braucht man aber die infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Stumpf: wenn im Dorf nur 2* täglich ein Bus fährt, muss das anders werden. PS :Und reglementiert die ...
Immer kommt irgendein Eumel "erstmal muss ÖPNV auf dem Land besser werden". Ja schon, aber das Land™ wählt ja immer die Partei, die ihren Autos breitere Straßen verspricht ¯\_(ツ)_/¯. ÖPNV ist kommunale Aufgabe, das kann man so unmittelbar beeinflußen wie nichts anderes. Da kann ich in den Kreistag und rumpöbeln, oder meinem CDU Nachbarn sagen "ey, mach mal besseren Bus". Aber wenn der Bund oder das Bundesland es "von oben" verordnen, dann rollen gleich die Traktoren bedrohlich und brennen die Misthaufen. Selbst bei uns in der "Großstadt" (eigentlich Kaff) plakatiert eine FDP "Nur mit uns: keine Straßenbahn" und schneidet deutlich über Durchschnitt ab ¯\_(ツ)_/¯. Dass die Spritpreise steigen und der Verbrennunsmotor unwirtschaftlicher wird, wird ja eigentlich schon seit mindestens den 70ern erzählt. In der Zeit hätte man ja kommunal progressiv wählen können oder zumindest den konservativen Lieblingsparteien zustecken können, dass sie guten ÖPNV auch supporten sollen. So hängt die Realität "das Land" halt jetzt ab. |
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TurboToad
lemmy.world
TurboToad@lemmy.world Joined: 2025-09-08 |
wenn es nur Technologien, Mittel und Wege gäbe, sich von Sprit unabhängig zu machen, ohne auf Mobilität oder sonstige Einschritte verzichten zu müssen... Oh, Augenblick: Gibt es ja. Denn es gibt Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, es gibt Fahrräder, es gibt die Öffis, es gibt Schusters Rappen. Alles Optionen, die man wählen könnte. Aber nein - die Leute hängen an der übergroßen Zapfnadel, mit d...
Es tut mir leid, aber den einzenen Leuten die schuld für die Abhängigkeit vom auto zu geben ist extrem kurzsichtig. Don't hate the player hate the game. So viele Projekte weltweit haben gezeigt, dass es den meisten Leuten eigentlich egal ist, welches Verkehrsmittel sie nutzen. Die meisten wollen einfach nur komfortabel und effizient ihre Wege zurück legen. Klar gibt es ein paar Leute, die Autos so unglaublich geil finden, aber in den meisten Orte, an denen bessere Alternativen als das Auto angeboten werden, werden diese auch genutzt. Deutschland ist halt nicht so ein Ort. Öffis sind scheisse, Fahrradinfrastruktur ist scheisse, Wohnungsmarkt ist scheisse um alles zu Fuß machen zu können. Da bleibt nur eine Option, und das ist auch kein Zufall bei der Autoindustrie im Land. |
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MaggiWuerze
feddit.org
MaggiWuerze@feddit.orgJoined: 2024-07-02 |
Ich akzeptiere Elektromobilität voll und ganz, kann es mir trotzdem nicht leisten.
Du hast während der E-Auto Prämie nen Dacia Spring für knapp 10k bekommen, neu |
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geizeskrank
feddit.org
geizeskrank@feddit.org Joined: 2024-06-22 |
Du hast während der E-Auto Prämie nen Dacia Spring für knapp 10k bekommen, neu
Ich hab 1000€ auf dem Sparkonto und 3 Kinder. |
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aaaaaaaaargh
feddit.org
aaaaaaaaargh@feddit.org Joined: 2024-06-22 |
Haben nicht genügend Schilder - mein absoluter Favorit.
In Hamburg stehen viele Rum von Baustellen, die man vor Jahren angefangen und mutmaßlichen vergessen hat. Da könnte ich vielleicht zuliefernd unterstützen. |
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Branquinho
lemmy.eco.br
Branquinho@lemmy.eco.br Joined: 2023-07-26 |
Kleiner Hinweis: Der Preis springt nicht wie ein unberechenbares Tier. (Basierend auf Angebot und Nachfrage) setzen die Menschen, die bei den Ölkonzernen arbeiten die Preise auf Preise, von denen sie denken, dass sie sie jetzt ansetzen können. Da sitzen Menschen und treffen bewusste Entscheidungen, dass man das jetzt noch höher drehen kann... |
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MaggiWuerze
feddit.org
MaggiWuerze@feddit.orgJoined: 2024-07-02 |
Ich hab 1000€ auf dem Sparkonto und 3 Kinder. Anders gesagt, nee Danke.
Nichts für ungut, aber dann kannst du dir schlicht kein Auto leisten. Mit der Elektromobilität hat das nichts zu tun |
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MaggiWuerze
feddit.org
MaggiWuerze@feddit.orgJoined: 2024-07-02 |
Das mit der CDU und den Nazis stimmt zwar, es geht hier aber nicht darum, was andere Parteien machen, sondern darum, dass hier irgendwelche privilegierten Wohlfühl-Ökos abfeiern, dass das Leben jetzt noch teurer wird. Und die Förderung der "grünen Alternativen" waren zum Beispiel auch so lustige Sachen, wie der Elektroporsche (natürlich als steuerbegünstigter Firmendwagen) für den Chef. Das sch...
Die höheren Preise für Wärmepumpen hierzulande liegen vor allem auch an höheren technischen Ansprüchen für die Zulassung und nur sekundär an der Förderung |
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MaggiWuerze
feddit.org
MaggiWuerze@feddit.orgJoined: 2024-07-02 |
Diesmal sind die Lager mit dem noch billig eingekauften Öl anscheinend extrem schnell leer geworden, so schnell wie der Preis hochgegangen ist. Das wage ich mal stark zu bezweifeln. Die haben einfach ihre Chance gewittert um die Preise jetzt schon hochzuziehen.
Sarkasmus, der |
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geizeskrank
feddit.org
geizeskrank@feddit.org Joined: 2024-06-22 |
Nichts für ungut, aber dann kannst du dir schlicht kein Auto leisten. Mit der Elektromobilität hat das nichts zu tun
Tja ok.. schade, dann muss ich Arbeit halt kündigen =\ |
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JensSpahnpasta
feddit.org
JensSpahnpasta@feddit.orgJoined: 2025-10-24 |
Klar. Es gibt total viele Optionen. 🤣 Ich kann täglich 35km laufen oder Radfahren (zweimal...), weil 'ne nähere Wohnung nicht bezahlbar ist. Oder ich kann mir ein eAuto kaufen, dass ich mangels vernünftiger Infrastruktur nur weit von zu Hause entfernt für Mondpreise laden kann. Oder ich benutz einfach die öffentlichen Verkehrsmittel... ach nee, die fahren ja kaum mehr, und ich komm dann morgens...
Naja, ich weiß, was du sagen willst. Aber irgendwie ist das gleichzeitig halt das typische Meckern statt einfach mal zu schauen, was wirklich realistisch geht. Ich werde jetzt gleich von dir harten Widerspruch ernten, aber:
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gajustempus
feddit.org
gajustempus@feddit.org Joined: 2024-07-22 |
Naja, ich weiß, was du sagen willst. Aber irgendwie ist das gleichzeitig halt das typische Meckern statt einfach mal zu schauen, was wirklich realistisch geht. Ich werde jetzt gleich von dir harten Widerspruch ernten, aber: Bei 210 Arbeitstagen und 70km täglich hätte sich das eAuto für dich auch bei den Wucherpreisen an den Ladesäulen schon vor den aktuellen Benzinpreissteigerungen gerechnet Es...
wobei die "Wucherpreise" zu "normalen Preisen" werden, wenn man sich genau EINEN der größeren Anbieter rauspickt und bei diesem dann das Stromabo abschließt. DANN sinkt der Preis nämlich auf 39 Cent die Kilowattstunde (im Schnitt) und damit grob auf den Preis, den man eh zu Hause an der Steckdose zahlen würde. Und IRGENDEINEN größeren Anbieter hat man mittlerweile immer irgendwo. Meistens sogar am Supermarkt, am Baumarkt, am Fitness-Center, vorm Schwimmbad oder einfach nur mitten auf dem Weg. |
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Ooops
feddit.org
Ooops@feddit.orgJoined: 2024-07-06 |
Naja, ich weiß, was du sagen willst. Aber irgendwie ist das gleichzeitig halt das typische Meckern statt einfach mal zu schauen, was wirklich realistisch geht. Ich werde jetzt gleich von dir harten Widerspruch ernten, aber: Bei 210 Arbeitstagen und 70km täglich hätte sich das eAuto für dich auch bei den Wucherpreisen an den Ladesäulen schon vor den aktuellen Benzinpreissteigerungen gerechnet Es...
Fang doch bitte demnächst mit dem Punkt an. Dann ist sofort klar, dass du an keiner Diskussion interessiert bist und einfach nur ein wenig Polemik loswerden willst... |
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Ooops
feddit.org
Ooops@feddit.orgJoined: 2024-07-06 |
Abgesehen von der verfehlten Wohnungspolitik, ist das Problem doch der Fokus der Kommunen auf das Auto in den letzten 70 Jahren. Die Niederlande machen es doch vor: Die einzige Lösung zur Befriedigung des Bedarfs an Mobilität ist die Schaffung valider Alternativen.
Aber sinnvolle Alternativen wird es hier nunmal nicht geben, solange nicht nur die Lobby alles fest im Griff hat, sondern auch Menschen -siehe die Kommentare, die ich hier ernte- motiviert dagegen kämpfen, dass sich etwas ändert. Denn laut denen, bin ich doch das Problem, weil ich zu blöd, süchtig und voll geil auf Umweltzerstörung bin. Nicht etwa weil jegliche Infrastruktur, die nicht von und für Carbrains gebaut wurde irgendwo zwischen unterentwickelt und nicht vorhanden steht. |
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HaraldvonBlauzahn
feddit.org
HaraldvonBlauzahn@feddit.org Joined: 2025-04-04 |
Kleiner Hinweis: Der Preis springt nicht wie ein unberechenbares Tier. (Basierend auf Angebot und Nachfrage) setzen die Menschen, die bei den Ölkonzernen arbeiten die Preise auf Preise, von denen sie denken, dass sie sie jetzt ansetzen können. Da sitzen Menschen und treffen bewusste Entscheidungen, dass man das jetzt noch höher drehen kann...
Ja. Nennt man Kapitalismus bzw. wenn durch Gesetze reguliert auch Marktwirtschaft. Auch der Umstand, dass es in Deutschland zu wenig Alternativen zum Auto fahren gibt, und diese systematisch behindert werden, ist Folge des Kapitalismus. |
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HaraldvonBlauzahn
feddit.org
HaraldvonBlauzahn@feddit.org Joined: 2025-04-04 |
Abgesehen von der verfehlten Wohnungspolitik, ist das Problem doch der Fokus der Kommunen auf das Auto in den letzten 70 Jahren. Die Niederlande machen es doch vor: Die einzige Lösung zur Befriedigung des Bedarfs an Mobilität ist die Schaffung valider Alternativen.
Nicht nur die Niederlande: Auch Paris, Wien, Lyon, Kopenhagen, Dänemark, Brüssel, Barcelona, die Schweiz, Länder wie Litauen und Slowenien und selbst Kolumbien zeigen wie es besser geht. Nur Deutschland rennt dem amerikanischen Alptraum hinterher. |
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HaraldvonBlauzahn
feddit.org
HaraldvonBlauzahn@feddit.org Joined: 2025-04-04 |
man könnte es auch damit lösen, indem man sich bei der Suche nach Wohnung oder sonstiger Bleibe aktiv nach gewissen Faktoren umschaut, die eben "wichtig" sind. Mir war bspw. wichtig, dass ich nen Bahnhof mit halbwegs ordentlicher Anbindung fußläufig erreichbar habe. Hab ich sogar - 15 Minuten zu Fuss. Und das auf dem Land. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn Busse und Bahnen an jeder Dackelhü...
Hab's genauso gemacht und komme seit 35 Jahren ohne Auto aus. Das heisst nicht, dass es für jeden geht! Aber wenn man will, geht viel, und man hat mehr Lebensqualität dazu. |
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HaraldvonBlauzahn
feddit.org
HaraldvonBlauzahn@feddit.org Joined: 2025-04-04 |
Naja, ich weiß, was du sagen willst. Aber irgendwie ist das gleichzeitig halt das typische Meckern statt einfach mal zu schauen, was wirklich realistisch geht. Ich werde jetzt gleich von dir harten Widerspruch ernten, aber: Bei 210 Arbeitstagen und 70km täglich hätte sich das eAuto für dich auch bei den Wucherpreisen an den Ladesäulen schon vor den aktuellen Benzinpreissteigerungen gerechnet Es...
Ich fahr 14 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit und das ist in München für mich schneller als dir S-Bahn zu nehmen, weil ich ja auch erst mal von der Wohnung zum Bahnhof, und vom Zielbahnhof zur Arbeit kommen muss. |
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HaraldvonBlauzahn
feddit.org
HaraldvonBlauzahn@feddit.org Joined: 2025-04-04 |
Das mit der CDU und den Nazis stimmt zwar, es geht hier aber nicht darum, was andere Parteien machen, sondern darum, dass hier irgendwelche privilegierten Wohlfühl-Ökos abfeiern, dass das Leben jetzt noch teurer wird. Und die Förderung der "grünen Alternativen" waren zum Beispiel auch so lustige Sachen, wie der Elektroporsche (natürlich als steuerbegünstigter Firmendwagen) für den Chef. Das sch...
Dass das Leben teurer wird durch teure Energie ist ja nun nicht die Schuld der Grünen. Die Verkehrspolitik, die sie vorschlagen, reduziert die Abhängigkeit vom Auto und vom teuren Sprit und Wärmepumpen und Erneuerbare Energien sind nun mal billiger als Öl und Gas. Und die Leute, die das nicht wahr haben wollen und sich vor 2 Jahren noch schnell ne Gasheizung eingebaut haben, müssen dann halt mal Konsequenzen tragen. Und um übrigen brauchen wir eine Politik, die die Abhängigkeiten verringert und nicht vergrößert . Die bekommen wir bestimmt nicht mit CDU und AfD. |
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HaraldvonBlauzahn
feddit.org
HaraldvonBlauzahn@feddit.org Joined: 2025-04-04 |
Klar. Es gibt total viele Optionen. 🤣 Ich kann täglich 35km laufen oder Radfahren (zweimal...), weil 'ne nähere Wohnung nicht bezahlbar ist. Oder ich kann mir ein eAuto kaufen, dass ich mangels vernünftiger Infrastruktur nur weit von zu Hause entfernt für Mondpreise laden kann. Oder ich benutz einfach die öffentlichen Verkehrsmittel... ach nee, die fahren ja kaum mehr, und ich komm dann morgens...
Sicher, nicht jeder hat da grosse Spielräume. Die Mitglieder der Mittelklasse aber schon. Sonst gäbe es keine Mitmenschen, die es auch ohne Auto hin kriegen. Und ein Stück Selbstverantwortung muss man den Leuten schon zugestehen. Wer freiwillig das sowohl teuerste als auch umweltschädlichste Verkehrsmittel wählt, muss halt mehr bezahlen und kann für die Zukunft nicht auf Bezuschussung durch andere - und oft ärmere! - Steuerzahler hoffen. |
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gajustempus
feddit.org
gajustempus@feddit.org Joined: 2024-07-22 |
man könnte es auch damit lösen, indem man sich bei der Suche nach Wohnung oder sonstiger Bleibe aktiv nach gewissen Faktoren umschaut, die eben “wichtig” sind Hab's genauso gemacht und komme seit 35 Jahren ohne Auto aus. Das heisst nicht, dass es für jeden geht! Aber wenn man will, geht viel, und man hat mehr Lebensqualität dazu.
ich gebe ja zu, dass es Ecken bei uns im Land gibt, die (noch) nicht mit ÖPNV oder Fahrrad leicht erreichbar sind. ABER: In genau diesen Regionen gibt es Alternativen und KANN man Alternativen schaffen. Wir hier in meiner Region (ländlich, wie gesagt) haben da mit der Bürgerenergie (die besteht btw. NUR aus Privatleuten!) etwa CarSharingfahrzeuge angeschafft. Rein elektrisch, wohl gemerkt (und zu einem wirklichen Schnapper. Sprich: Um die 30-40 Euro pro Tag). Werden hervorragend und gern von den Leuten angenommen. Ich selbst engagiere mich gerade dafür, dass bei unserem Bahnhof, an dem das Parkhaus neu gebaut werden soll, bei der Gelegenheit MASSENHAFT Ladestationen für Elektrofahrzeuge hinkommen, die man dann einfach morgens dort anstöpselt, mit der Bahn dann zur Arbeit, zum Shopping, in die Schule, in die Uni oder sonstwohin fährt, damit der Wagen, wenn man zurück kommt, schön voll ist - was die Notwendigkeit, daheim zu laden, effektiv eliminieren würde (gleichzeitig könnte man sogar überliegen, die Autos dann netzdienlich zu verwenden, dafür dann halt Parken und Laden kostenlos machen, wenn die Fahrer das wünschen). Und ich war auch dran beteiligt, dass wir hier Leih-Pedelecs von NextBike (oder wie auch immer die jetzt heißen) hin bekommen. Auch die werden reichlich benutzt und erfreuen sich so großer Beliebtheit, dass wir mittlerweile etliche neue Stationen einweihen konnten. Schließlich habe ich mit einer anderen Gruppe noch aktiv dafür gekämpft, dass unsere Busanbindung optimiert wird, mehr Strecken, ein breiteres Netz, Taktverdichtung etc. - denn DIE werden mittlerweile auch bereitwillig angenommen und teils aktiv danach gefragt. Dinge wie "ich kann halt nicht anders" sind in meiner Wahrnehmung nur typisch deutsche Ausreden. Frei nach Pispers:
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I_Clean_Here
lemmy.world
I_Clean_Here@lemmy.world Joined: 2023-10-04 |
Man könnte meinen, hier bräuchte es Mal etwas politische Weitsicht. Eine Strategie. Eine Ausrichtung. Statt wieder nur zu reagieren auf äußere Umstände. |
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PreppaWuzz
discuss.tchncs.de
PreppaWuzz@discuss.tchncs.deJoined: 2023-07-10 |
Man könnte meinen, hier bräuchte es Mal etwas politische Weitsicht. Eine Strategie. Eine Ausrichtung. Statt wieder nur zu reagieren auf äußere Umstände.
Das hatten wir in der letzten Regierung. Das wurde kaputtgeredet und war offensichtlich nicht gewollt, weil das ja bedeutet, dass man auch mal was machen müsste. Also haben wir wieder zurückgedreht auf "Bisher isses immer noch gut gegangen, vertrau mir Bro" und warten drauf, dass es nicht mehr funktioniert. Im Prinzip wäre ich ja schon gerne etwas schadenfroh, dass der aktuellen Regierung ihr kurzsichtiges, korruptes Handeln so schnell auf die Füße fällt, aber leider wie immer auf Kosten Anderer, vor allem Schwächerer. |
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Ooops
feddit.org
Ooops@feddit.orgJoined: 2024-07-06 |
Ich kann täglich 35km laufen oder Radfahren (zweimal…), weil 'ne nähere Wohnung nicht bezahlbar ist. Oder ich kann mir ein eAuto kaufen, dass ich mangels vernünftiger Infrastruktur nur weit von zu Hause entfernt für Mondpreise laden kann. Oder ich benutz einfach die öffentlichen Verkehrsmittel… ach nee, die fahren ja kaum mehr, und ich komm dann morgens mit der frühesten Verbindung 'ne Stunde z...
Aber genau das passiert eben. Diejenigen, die es sich leisten können, werden noch zusätzlich gefördert (bei elektrischen Frimenwagen, bei elektrischen-Neuwagen, bei Lademöglichkeiten für den privaten Stellplatz und Solar für Eigenheim). Der Rest zahlt drauf und muss sich dann noch anhören, dass es ja ihre eigene Blödheit ist. |
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renormalizer
feddit.org
renormalizer@feddit.org Joined: 2024-06-25 |
Das mit dem Transport stimmt schon, der braucht immer noch Treibstoff, aber der Energieaufwand pro Kilo Spaghetti bei effizientem LKW- oder Schiffstransport wird oft überschätzt. Da gibt es ja auch Carbon-Rechner für. Fazit ist, wenn man mit dem PKW los fährt, um sich eine Veggie-Pizza, Bananen und Obst im 4 Kilometer entfernten Rewe zu kaufen, wird der Carbon-Footprint der letzten 4 Kilometer,...
Überschlagsrechnung: Ein voller 40-Tonner braucht um die 30l/100km, um vielleicht 25t Nutzlast zu transportieren. Pessimistisch also 40l für 20t. Wenn das Kilo Spaghetti von Süditalien nach Flensburg transportiert wird (2500km), macht das bei 2€/l genau 10 Cent Spritkosten aus. Der Transport verbraucht ungefähr ein Schnapsglas voll Diesel, genau soviel wie ein Pkw für einen Kilometer braucht. |
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