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Razzien, Willy Brant, Rassismus: 11 echte Schmutzkampagnen der CDU
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fusspilz feddit.org fusspilz@feddit.org
Joined: 2024-08-08
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RidderSport feddit.org RidderSport@feddit.org
Joined: 2024-06-24
#2 · Quote Reply

Aber konsequenzen hat es nie. Das sind alles Fälle so offensichtlich moralisch unterste Schiene, dass jede/r Beteiligte von allen Bekannten geächtet udn verabscheut werden müsste - die CDU aber wird gewählt und wirft allen Überlegenen Schmutzkampagnen vor.

Ich hab so viel Wut auf die CDU, dass ich wirklich an mich halten muss angesichts der Tatsache, dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen zu kooperieren um die AfD zu schwächen. Was ich am liebsten mit der CDU anstellen würde behalte ich besser für mich.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#3 · Quote Reply

Aber konsequenzen hat es nie. Das sind alles Fälle so offensichtlich moralisch unterste Schiene, dass jede/r Beteiligte von allen Bekannten geächtet udn verabscheut werden müsste - die CDU aber wird gewählt und wirft allen Überlegenen Schmutzkampagnen vor. Ich hab so viel Wut auf die CDU, dass ich wirklich an mich halten muss angesichts der Tatsache, dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen...

dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen zu kooperieren um die AfD zu schwächen

Es ist schon zu spät, da in der AfD der vom Westen beeinflusste Teil die Kontrolle übernommen hat, aber mit der richtigen Kommunikationsstrategie hätte die AfD zur Alternative gehen die CDU aufgebaut werden können.

Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt haben und kritische Konservative nicht eingetreten sind. Hätte man das neutralisiert, würde die AfD eine wählbare Alternative zur CDU sein.

Im Prinzip liesse sich das nachholen. Die primäre Konfliktlinie, wenn man keinen Kommunismus will, läuft zwischen Kapitalisten und freier sozialer Marktwirtschaft und nicht zwischen Konservativen und Linken.

Das undenkbare Projekt wäre, wenn die linken jetzt mit vollem Einsatz daran arbeiten würden, eine konservative Partei zu etablieren, mit der sie koalieren können.

-10
CyberEgg discuss.tchncs.de CyberEgg@discuss.tchncs.de
Joined: 2023-06-22
#4 · (edited) Quote Reply

dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen zu kooperieren um die AfD zu schwächen Es ist schon zu spät, da in der AfD der vom Westen beeinflusste Teil die Kontrolle übernommen hat, aber mit der richtigen Kommunikationsstrategie hätte die AfD zur Alternative gehen die CDU aufgebaut werden können. Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt ...

mit der richtigen Kommunikationsstrategie hätte die AfD zur Alternative gehen die CDU aufgebaut werden können.

Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt haben und kritische Konservative nicht eingetreten sind. Hätte man das neutralisiert, würde die AfD eine wählbare Alternative zur CDU sein.

Das ist in seiner Kernaussage so dermaßen falsch. Die AfD hat sich nicht aufgrund der Berichterstattung durch "etablierte Medien" (rechte Dogwhistle btw) zum Rechtsextremismus hin entwickelt, sondern aufgrund interner Vorgänge, die von Anfang an gewirkt haben.
Björn Höcke zum Beispiel hat 2013 den Thüringer Landesverband und einen Kreisverband mitgegründet, wurde im selben Jahr noch der Landessprecher und Spitzenkandidat für die Bundestagswahl.
2014 wurde er wieder zum Landessprecher, Spitzenkandidat für die Landtagswahl, bekam ein Mandat und wurde Fraktionsvorsitzender.
Höckes rechsextremes Gedankengut waren damals schon bekannt (u.a. hatte Höcke früher schon an Neonazi-Aufmärschen teilgenommen und musste sich für geschichtsrevisionistische Aussagen entachuldigen, die er in seiner Funktion als Lehrer getätigt hatte) und das war deutlich bevor Medien anfingen, über die AfD als rechtsextrem zu berichten.

Alexander Gauland ist ebenfalls Gründungsmitglied und war 2014 für die brandenburgische Landtagswahl Spitzenkandidat und wurde anschließend Fraktionsvorsitzender.
Gauland hat 2013 gesagt, mit einem EU-Beitritt der Türkei verlöre Europa seine "abendländische Identität", eine völkisch-rassistische Argumentation. Das "Bismarck-Papier", in dem Gauland diese Position vertritt, war ein von ihm verfasstes außenpolitisches Strategiepapier, in dem nationalistische Untertöne leicht erkennbar waren. Gauland hat außerdem schon 2014 die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Russland mit völkischem Nationalismus gerechtfertigt.

Die AfD wurde nicht von außen für rechtsextrem erklärt und sich dann deswegen in die Richtung entwickelt. Sie war von Anfang an von Rechtsextremen Elementen durchsetzt, die eine Machtübernahme von innen vollführt haben.

Dazu sei auch diese Doku in der ARD-Mediathek empfohlen, in der ehemalige Mitglieder der AfD (u.a. Jörg Meuthen und Franziska Schreiber) über diese Entwicklung berichten. Wenn man den Berichten aufmerksam folgt und die Interviewten kritisch betrachtet, kann man feststellen, dass auch diese "Aussteiger" mit ihren Ansichten oft nachwievor sehr weit rechts stehen und genau das nicht reflektiert haben (und auch nicht damit konfrontiert werden). Vor allem Meuthen und Schreiber sind eben nicht nur Konservative, die es leider nicht geschafft haben, die AfD nicht nach rechts abdriften zu lassen.

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JensSpahnpasta feddit.org JensSpahnpasta@feddit.org
Joined: 2025-10-24
#5 · Quote Reply

mit der richtigen Kommunikationsstrategie hätte die AfD zur Alternative gehen die CDU aufgebaut werden können. Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt haben und kritische Konservative nicht eingetreten sind. Hätte man das neutralisiert, würde die AfD eine wählbare Alternative zur CDU sein. Das ist in seiner Kernaussage so dermaßen falsch...

Genau. Wer auch nur etwas aufmerksam zugeschaut hat, konnte von Anfang an den Weg, den die AfD gegangen ist, vorhersehen. Es war völlig klar, dass diese Partei sich anfangs als Wolf im Schafspelzpelz gibt, aber dass sie knallhart rechtsextrem ist. Das war sie auch schon unter Lucke, dort hat sie es nur besser versteckt. Dieses Ressentiment, dieses Andocken an andere radikalere europäische Rechtsparteien, alles war vollkommen offensichtlich für jeden, der es sehen wollte. Und wer zum Beispiel auf Twitter unterwegs war oder in diversen Kommentarspalten, hat auch schon von Anfang an gesehen, wie das AfD-Fußvolk unterwegs ist.

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SapphireSphinx feddit.org SapphireSphinx@feddit.org
Joined: 2024-06-24
#6 · (edited) Quote Reply

dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen zu kooperieren um die AfD zu schwächen Es ist schon zu spät, da in der AfD der vom Westen beeinflusste Teil die Kontrolle übernommen hat, aber mit der richtigen Kommunikationsstrategie hätte die AfD zur Alternative gehen die CDU aufgebaut werden können. Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt ...

da in der AfD der vom Westen beeinflusste Teil die Kontrolle übernommen hat

Die AfD ist eine von Westdeutschen gegründete Partei. Da musste niemand Kontrolle übernehmen.

Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt haben und kritische Konservative nicht eingetreten sind.

Hats Du dich eigentlich mal mit der Geschichte der AfD beschäftigt? Die AfD war eine nationalkonservative und wirtschaftliberale Partei. "Kritische Konservative" mussten da nicht eintreten, sie waren da schon drin und sind dann rausgemobbt worden oder haben sich ergeben.

Die Medien haben die ursprüngliche AfD auch nicht als Nazi-Partei bezeichnet. Zumindest nicht in der Regel.

Das ist doch alles auf deiner Fantasie gewachsen und hat mit der Realität wenig zu tun.

6
plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#7 · Quote Reply

mit der richtigen Kommunikationsstrategie hätte die AfD zur Alternative gehen die CDU aufgebaut werden können. Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt haben und kritische Konservative nicht eingetreten sind. Hätte man das neutralisiert, würde die AfD eine wählbare Alternative zur CDU sein. Das ist in seiner Kernaussage so dermaßen falsch...

Die Existenz von Rechtsextremen beweist nicht, dass die AfD eine rechtsextreme Partei werden musste.

Lucke wurde abgewählt, weil er den Rechtsruck nicht mitmachen wollte. Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei.

Sie war von Anfang an von Rechtsextremen Elementen durchsetzt, die eine Machtübernahme von innen vollführt haben.

Genau das hätte mit mehr normal Konservativen verhindert werden können.

Viel wichtiger ist aber, dass die linken jetzt helfen könnten, eine neue konservative Partei aufzubauen, die weder rechtsextrem noch kapitalistisch korrupt ist, um CDU und AfD die Macht zu entziehen.

-4
plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#8 · Quote Reply

da in der AfD der vom Westen beeinflusste Teil die Kontrolle übernommen hat Die AfD ist eine von Westdeutschen gegründete Partei. Da musste niemand Kontrolle übernehmen. Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt haben und kritische Konservative nicht eingetreten sind. Hats Du dich eigentlich mal mit der Geschichte der AfD beschäftigt? Die ...

Kritische Konservative” mussten da nicht eintreten. Sie waren da schon drin und sind dann rausgemobbt

Genau das hätte verhindert werden können, indem normale Konservative beigetreten wären.

Zumindest nicht in der Regel.

Die Ausnahme reicht.

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SapphireSphinx feddit.org SapphireSphinx@feddit.org
Joined: 2024-06-24
#9 · Quote Reply

Kritische Konservative” mussten da nicht eintreten. Sie waren da schon drin und sind dann rausgemobbt Genau das hätte verhindert werden können, indem normale Konservative beigetreten wären. Zumindest nicht in der Regel. Die Ausnahme reicht.

Die Ausnahme reicht.

Weil ein Blättchen irgendwo einmal irgendwas geschrieben hat, ist die AfD jetzt eine Nazi-Partei...

/thread

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CyberEgg discuss.tchncs.de CyberEgg@discuss.tchncs.de
Joined: 2023-06-22
#10 · (edited) Quote Reply

Die Existenz von Rechtsextremen beweist nicht, dass die AfD eine rechtsextreme Partei werden musste. Lucke wurde abgewählt, weil er den Rechtsruck nicht mitmachen wollte. Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei. Sie war von Anfang an von Rechtsextremen Elementen durchsetzt, die eine Machtübernahme von inne...

Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei.

Und warum hätten diese magischen Konservativen das tun sollen?

Digga, guck die Doku. Ernsthaft. Irgendein Hätten-Tuten-Täten-Geschwurbel bringt nichts und ist Energieverschwendung. Die AfD war immer auf Kurs Rechtsextrem, sich irgendwas auszudenken, wie man das hätte verhindern können und dass das nicht passierr ist irgendjemandem als Versäumnis anhängen zu wollen, ist ehrlich gesagt unter aller Kanone und erleichtert Rechstextreme um ihre Verantwortung.

Viel wichtiger ist aber, dass die linken jetzt helfen könnten, eine neue konservative Partei aufzubauen, die weder rechtsextrem noch kapitalistisch korrupt ist, um CDU und AfD die Macht zu entziehen.

Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes und immer kapitalistisch. Stattdessen sollten Demokraten, Progressive, Linke, usw. daran arbeiten, den öffentlichen Diskurs wieder zu normalisieren und Menschen dabon überzeugen, dass rechts zu wählen das Land und die Welt wie wir sie kennen (you know, unsere Zivilisation, Demokratie, Menschenrechte und der ganze geile Scheiß) gegen die Wand fährt.

10
Teddy Police feddit.org teddypolice@feddit.org
Joined: 2025-01-21
#11 · (edited) Quote Reply

Aber konsequenzen hat es nie. Das sind alles Fälle so offensichtlich moralisch unterste Schiene, dass jede/r Beteiligte von allen Bekannten geächtet udn verabscheut werden müsste - die CDU aber wird gewählt und wirft allen Überlegenen Schmutzkampagnen vor. Ich hab so viel Wut auf die CDU, dass ich wirklich an mich halten muss angesichts der Tatsache, dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen...

dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen zu kooperieren um die AfD zu schwächen.

Dir ist klar dass das nicht ist wie das funktioniert, oder? Eine stärkere Union greift Stimmen von der SPD und FDP ab, primär. Nicht von der AfD. Dieser "Zwang" ist eigentlich nur die Tatsache dass die Union das gern hätte und dir mit Faschismus droht falls sie ihren Willen nicht kriegt.

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Teddy Police feddit.org teddypolice@feddit.org
Joined: 2025-01-21
#12 · (edited) Quote Reply

Die Existenz von Rechtsextremen beweist nicht, dass die AfD eine rechtsextreme Partei werden musste. Lucke wurde abgewählt, weil er den Rechtsruck nicht mitmachen wollte. Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei. Sie war von Anfang an von Rechtsextremen Elementen durchsetzt, die eine Machtübernahme von inne...

Genau das hätte mit mehr normal Konservativen verhindert werden können.

Nein. Die AfD enthält genau diese normalen Konservativen, von denen du glaubst dass sie, Gelegenheit gegeben, zu Demokratie umkippen würden statt zu Faschismus.

Das ist nicht wie Konservatismus funktioniert. Deren Endgame ist Regression zum Feudalismus, Faschismus ist der logische nächste Schritt für Konservative. Das würden sie nur niemals so sagen, und aus irgendeinem Grund glauben wir ihnen das als Gesellschaft. Obwohl sie sich wirklich anstrengen, dabei unglaubwürdig zu sein.

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JensSpahnpasta feddit.org JensSpahnpasta@feddit.org
Joined: 2025-10-24
#13 · Quote Reply

Die Existenz von Rechtsextremen beweist nicht, dass die AfD eine rechtsextreme Partei werden musste. Lucke wurde abgewählt, weil er den Rechtsruck nicht mitmachen wollte. Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei. Sie war von Anfang an von Rechtsextremen Elementen durchsetzt, die eine Machtübernahme von inne...

Nein, die AfD ist so stark geworden, weil sie das rechtsextreme Wählerpotenzial rechts der CDU aufgegriffen hat. Genau deswegen war es auch von Anfang an zum Scheitern verurteilt, dass diese Partei konservativ sein soll. Was auch immer konservativ in diesem Zusammenhang überhaupt sein soll. Aber wenn man gezielt von rechtsextremen Stimmenabhängig ist, dann ist es vollkommen vorprogrammiert, dass man am Ende des Tages eine rechtsextreme Partei wird. Man hat rechtsextreme Wähler, man hat rechtsextreme Parteimitglieder. Da können auch nicht irgendwelche "guten Konservativen" etwas retten. Die sind nämlich schon allein aufgrund der Wähler und Mitgliederstruktur immer in der Minderheit gewesen.

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zaphod sopuli.xyz zaphod@sopuli.xyz
Joined: 2023-12-04
#14 · Quote Reply

dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen zu kooperieren um die AfD zu schwächen. Dir ist klar dass das nicht ist wie das funktioniert, oder? Eine stärkere Union greift Stimmen von der SPD und FDP ab, primär. Nicht von der AfD. Dieser "Zwang" ist eigentlich nur die Tatsache dass die Union das gern hätte und dir mit Faschismus droht falls sie ihren Willen nicht kriegt.

Die Alternative ist dann oft, dass gar nichts gemacht werden kann. Das nützt auch nur der AfD. Zeigt leider wie gefährlich die AfD ist ohne auch nur irgendetwas zu machen.

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kossa feddit.org kossa@feddit.org
Joined: 2024-11-29
#15 · Quote Reply

Die Existenz von Rechtsextremen beweist nicht, dass die AfD eine rechtsextreme Partei werden musste. Lucke wurde abgewählt, weil er den Rechtsruck nicht mitmachen wollte. Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei. Sie war von Anfang an von Rechtsextremen Elementen durchsetzt, die eine Machtübernahme von inne...

dass die linken jetzt helfen könnten, eine neue konservative Partei aufzubauen

Die Linke hat ja dabei "geholfen". Das BSW ist doch genau, was du meinst?

Wirtschaftspolitisch eher progressiv, gesellschaftspolitisch konservativ/reaktionär.

Scheint ja nicht viel zu helfen ¯\_(ツ)_/¯

Davon ab, dass es darin halt schnell Widersprüche gibt, wenn man versucht solche Positionen in einer Partei zu vereinen.

2
sp3ctre feddit.org sp3ctre@feddit.org
Joined: 2024-09-23
#16 · (edited) Quote Reply

Mit Kot um sich zu werfen hat die CDU wohl mitunter als erstes für sich genutzt. Das kein massiver Rummel darum gemacht wird, kann ich mir eigentlich nur durch Kooperation mit dubiosen mächtigen Medienhäusern wie Springer erklären (vierte Gewalt).

Und wenn so ein Verhalten nicht erkannt und abgestraft wird, wird es in der politischen Landschaft noch stärker werden. Das ist dann wirklich unterstes Niveau.

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Don_alForno feddit.org Don_alForno@feddit.org
Joined: 2024-07-22
#17 · Quote Reply

dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen zu kooperieren um die AfD zu schwächen Es ist schon zu spät, da in der AfD der vom Westen beeinflusste Teil die Kontrolle übernommen hat, aber mit der richtigen Kommunikationsstrategie hätte die AfD zur Alternative gehen die CDU aufgebaut werden können. Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt ...

Die AgD war in ihren Anfangstagen eine anti Euro(pa) Partei und damit schon immer völlig untragbar.

Die primäre Konfliktlinie verläuft zwischen denen, die besitzen, und denen, die arbeiten müssen.

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saimen feddit.org saimen@feddit.org
Joined: 2025-03-09
#18 · (edited) Quote Reply

Schmutzkampagne ist doch wenn man etwas übertrieben aufbauscht oder falsch darlegt oder aktiv die Privatsphäre untergräbt.

Bei Hagl wurde doch nur ein Video wiederveröffentlich, in dem er freiwillig und öffentlich etwas gesagt hat.

Die CDU Reaktion hat was von Täter/Opfer Umkehr. Nach dem Motto: Wenn du sagst, dass der Mann dich sexuell belästigt hat ruinierst du doch sein Leben!

9
saimen feddit.org saimen@feddit.org
Joined: 2025-03-09
#19 · Quote Reply

Genau. Wer auch nur etwas aufmerksam zugeschaut hat, konnte von Anfang an den Weg, den die AfD gegangen ist, vorhersehen. Es war völlig klar, dass diese Partei sich anfangs als Wolf im Schafspelzpelz gibt, aber dass sie knallhart rechtsextrem ist. Das war sie auch schon unter Lucke, dort hat sie es nur besser versteckt. Dieses Ressentiment, dieses Andocken an andere radikalere europäische Recht...

Bzw. ist es bei jeder neuen erfolgreichen Partei so, dass von Nazis versucht wird sie zu unterwandern. Habe das zB bei der Piratenpartei mitbekommen. Bei der AfD wurde das einfach zu lange toleriert bzw. war die Grundausrichtung eben auch schon sehr rechts, dass eine Abgrenzung schwerer war. Aber es gab ja schon noch recht lange einige relativ rationale Leute wie Meuthen, die dann aber alle ausgetreten sind weil der Naziflügel nicht mehr zu kontrollieren war.

3
Teddy Police feddit.org teddypolice@feddit.org
Joined: 2025-01-21
#20 · Quote Reply

Die Alternative ist dann oft, dass gar nichts gemacht werden kann. Das nützt auch nur der AfD. Zeigt leider wie gefährlich die AfD ist ohne auch nur irgendetwas zu machen.

Zeigt leider wie gefährlich die AfD ist ohne auch nur irgendetwas zu machen.

Ich würde behaupten dass es egal ist welches Label drauf steht, kapitalistische Volkswirtschaften haben "Faschisten übernehmen" als natürlichen "Progression"sschritt. Die Gefahr geht nicht von der Partei selbst aus, wenn es sie nicht gäbe, ginge die gleiche Gefahr statt dessen von der CSU aus.

2
pulsey feddit.org pulsey@feddit.org
Joined: 2024-06-26
#21 · Quote Reply

Mit Kot um sich zu werfen hat die CDU wohl mitunter als erstes für sich genutzt. Das kein massiver Rummel darum gemacht wird, kann ich mir eigentlich nur durch Kooperation mit dubiosen mächtigen Medienhäusern wie Springer erklären (vierte Gewalt). Und wenn so ein Verhalten nicht erkannt und abgestraft wird, wird es in der politischen Landschaft noch stärker werden. Das ist dann wirklich unterst...

und das was die CDU hier kritisiert, ist noch nicht mal Kot-um-sich-werfen. Es sind einfach nur Aussagen des eigenen Kandidaten.

2
plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#22 · Quote Reply

Die Ausnahme reicht. Weil ein Blättchen irgendwo einmal irgendwas geschrieben hat, ist die AfD jetzt eine Nazi-Partei... /thread

Weil ein Blättchen irgendwo einmal

Das war schon zu Luckes Zeiten so. Ab Petri hiess es, dass die Rassisten gewonnen hätten.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#23 · Quote Reply

dass die linken jetzt helfen könnten, eine neue konservative Partei aufzubauen Die Linke hat ja dabei "geholfen". Das BSW ist doch genau, was du meinst? Wirtschaftspolitisch eher progressiv, gesellschaftspolitisch konservativ/reaktionär. Scheint ja nicht viel zu helfen ¯\_(ツ)_/¯ Davon ab, dass es darin halt schnell Widersprüche gibt, wenn man versucht solche Positionen in einer Partei zu vereinen.

Wirtschaftspolitisch eher progressiv, gesellschaftspolitisch konservativ/reaktionär.

Das gab ich bis jetzt als 2 linke, drei Meinungen verbucht. Ist das BSW wirklich so oder nur im Vergleich zu den Idealen der Linken und die Linke versucht mit den Aussagen die Wähler für sich zu behalten?

1
plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#24 · (edited) Quote Reply

Nein, die AfD ist so stark geworden, weil sie das rechtsextreme Wählerpotenzial rechts der CDU aufgegriffen hat. Genau deswegen war es auch von Anfang an zum Scheitern verurteilt, dass diese Partei konservativ sein soll. Was auch immer konservativ in diesem Zusammenhang überhaupt sein soll. Aber wenn man gezielt von rechtsextremen Stimmenabhängig ist, dann ist es vollkommen vorprogrammiert, das...

Nein, die AfD ist so stark geworden, weil sie das rechtsextreme Wählerpotenzial rechts der CDU aufgegriffen hat.

Weil die CDU nach links gewandert ist. Die CDU hat die SPD Wähler, und ihre Wähler hat sie in der AfD geparkt. Damit bleibt nichts mehr für den Rest und die Grünen werden jetzt konservativ, siehe BW, um das zu kompensieren.

dann ist es vollkommen vorprogrammiert, dass man am Ende des Tages eine rechtsextreme Partei wird.

Die CDU konnte bis zu ihrem Linksruck das machen. Es gab nicht 25% Wähler rechts der CDU die nicht wählen gegangen sind und die jetzt die AfD Wähler sind.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#25 · (edited) Quote Reply

Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei. Und warum hätten diese magischen Konservativen das tun sollen? Digga, guck die Doku. Ernsthaft. Irgendein Hätten-Tuten-Täten-Geschwurbel bringt nichts und ist Energieverschwendung. Die AfD war immer auf Kurs Rechtsextrem, sich irgendwas auszudenken, wie man das hätt...

Und warum hätten diese magischen Konservativen das tun sollen?

Weil die CDU korrupt ist.

Die AfD war immer auf Kurs Rechtsextrem

Lucke ist abgesetzt worden. Da kann man schon fragen, woran das lag.

Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes

Besser als offener Faschismus, oder?

und immer kapitalistisch.

So die kommunistische Theorie. Monarchie ist aber ursprünglich der Gegenspieler der Bourgeoisie.

Nach der Theorie gilt das aber für alle Parteien, die die Marktwirtschaft erhalten. Wenn die SPD nicht kapitalistisch ist dann kann es eine konservative Partei auch sein.

Stattdessen sollten Demokraten, Progressive, Linke, usw. daran arbeiten, den öffentlichen Diskurs wieder zu normalisieren

Die Kapitalisten besitzen jetzt auch den Diskurs. Sollten hilft nicht. Zeit für Realpolitik, ein linker Begriff. Es gibt genug Konservative, die keinen Kapitalismus wollen. Undenkbar, aber was bringt sonst die Mehrheit?

In BW haben 15% links gewählt. Wenn es ganz schlecht läuft bekommen wir mit zunehmender Propaganda US Verhältnisse, wo die CDU wie die Demokraten die linke Partei ist, obwohl es noch die Grünen gibt. Wenn die aber wie in BW den CSU Wahlkampf machen, reicht dann der Versuch, ein linkes Bewusstsein zu schaffen, um linke Regierungsbeteiligungen zu bekommen?

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#26 · Quote Reply

Die AgD war in ihren Anfangstagen eine anti Euro(pa) Partei und damit schon immer völlig untragbar. Die primäre Konfliktlinie verläuft zwischen denen, die besitzen, und denen, die arbeiten müssen.

eine anti Euro(pa) Partei

Ich meine die AfD war und ist nicht gegen Europa sondern nur gegen die korrupte EU. Nach von der Leyens gelöschten SMS solle der Mainstream das gut finden.

Die primäre Konfliktlinie verläuft zwischen denen, die besitzen, und denen, die arbeiten müssen.

Da sich alle Parteien vom Kommunismus distanzieren stimmt das für die Bevölkerung, kann aber nicht Programm der Parteien sein. Der fundamentale Unterschied zwischen SPD und Kommunisten war doch, dass für die SPD Besitz kein Problem war.

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RidderSport feddit.org RidderSport@feddit.org
Joined: 2024-06-24
#27 · Quote Reply

dass wir gezwungen sind vielerorts mit ihnen zu kooperieren um die AfD zu schwächen. Dir ist klar dass das nicht ist wie das funktioniert, oder? Eine stärkere Union greift Stimmen von der SPD und FDP ab, primär. Nicht von der AfD. Dieser "Zwang" ist eigentlich nur die Tatsache dass die Union das gern hätte und dir mit Faschismus droht falls sie ihren Willen nicht kriegt.

Dann erklär mir doch mal bitte wie man taktisch am besten in Greifswald wählt.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#28 · (edited) Quote Reply

mit der richtigen Kommunikationsstrategie hätte die AfD zur Alternative gehen die CDU aufgebaut werden können. Die etablierten Medien haben die AfD als Nazipartei dargestellt so dass die Nazis sie unterstützt haben und kritische Konservative nicht eingetreten sind. Hätte man das neutralisiert, würde die AfD eine wählbare Alternative zur CDU sein. Das ist in seiner Kernaussage so dermaßen falsch...

Ich hab den Anfang geschaut.

13 min: NPD Ausschluss, Mitgliederprüfung (mit Hinweis auf Unterwanderung in anderen Kreisen)

18 min: Anteil der Medien am Rechtsruck, wobei Höcke schon rechtsextrem war.

Das ist genau das, was ich sage. Wird das noch widerlegt? Es ist etwas, das nicht ins aktuelle Narrativ passt und daher hier von der Mehrheit nicht akzeptiert werden kann. Das Video zeigt, dass das Narrativ falsch ist und dass der Ursprung der AfD konservativ ist und bei anderer Berichterstattung die Extremisten nicht die Mehrheit bekommen hätten.

Es wurde nicht angesprochen, dass die AfD, wie Trump, überproportional viel Aufmerksamkeit bekommen hat und dadurch erst bekannt und erfolgreich wurde.

Die AfD ist ein Werkzeug der Elite, das sie u.a. durch die Medien formen. Solange die Medien von der Elite kontrolliert werden verpufft jeder Einsatz gegen die AfD. Die AfD bindet die politischen Resourcen der Bürger und verhindert Demonstrationen und politische Initiativen für wichtige andere Themen.

Eine weitere konservative Partei würde AfD und CDU die engagierten Mitglieder nehmen, eine Regierungsbeteiligung der linken Parteien ermöglichen und so die Kontrolle über die Medien bringen, mit der man rechte Propaganda beenden kann, und hoffentlich linke nicht beginnt.

Schreiber Zitat

Dann gibt es noch dieses Zitat, wonach zu dem Zeitpunkt ihrer Meinung nach noch 50% normale Konservative in der Partei waren, wenn man die anderen abzieht.

Heute bestehe die AfD nach Angaben Schreibers „zu 15 Prozent aus Neonazis, 20 Prozent Nationalromantischen mit Kaiserreichsaffinität und 15 Prozent Mitläufern

https://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_Schreiber

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CyberEgg discuss.tchncs.de CyberEgg@discuss.tchncs.de
Joined: 2023-06-22
#29 · Quote Reply

Und warum hätten diese magischen Konservativen das tun sollen? Weil die CDU korrupt ist. Die AfD war immer auf Kurs Rechtsextrem Lucke ist abgesetzt worden. Da kann man schon fragen, woran das lag. Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes Besser als offener Faschismus, oder? und immer kapitalistisch. So die kommunistische Theorie. Monarchie ist aber ursprünglic...

Es gibt genug Konservative, die keinen Kapitalismus wollen.

Wer? Welcher konservative Politiker äußert sich gegen den Kapitalismus?

Mal ganz stumpf, um Missverständnissen und versehentlichen Strohmännern vorzubeugen, was verstehst du unter Konservativismus im politischen Kontext?

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Teddy Police feddit.org teddypolice@feddit.org
Joined: 2025-01-21
#30 · Quote Reply

Dann erklär mir doch mal bitte wie man taktisch am besten in Greifswald wählt.

Am besten wählst du einfach die Partei die deine Interessen am ehesten vertritt.

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JensSpahnpasta feddit.org JensSpahnpasta@feddit.org
Joined: 2025-10-24
#31 · Quote Reply

Nein, die AfD ist so stark geworden, weil sie das rechtsextreme Wählerpotenzial rechts der CDU aufgegriffen hat. Weil die CDU nach links gewandert ist. Die CDU hat die SPD Wähler, und ihre Wähler hat sie in der AfD geparkt. Damit bleibt nichts mehr für den Rest und die Grünen werden jetzt konservativ, siehe BW, um das zu kompensieren. dann ist es vollkommen vorprogrammiert, dass man am Ende des...

Das Irritierende an der Geschichte ist, dass es diesen Linksruck in der CDU so nie gab. Auch wenn die Merkel CDU sicherlich eher in der Mitte unterwegs war: Sie war immer eine konservative nach rechts drängende Partei. Diese Erzählung davon, dass die CDU linke Politik machen würde, ist schlicht und einfach nicht wahr, wenn man sich anguckt, was sie getan hat. Es ist, glaube ich, eher dieses Overton-Window, dass sich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit sich diese Fenster verschoben haben und Themen, die früher als rechts galten, mittlerweile schon als Linksextrem gebrandet sind, weil diverse Leute so weit nach rechts gedriftet sind. Das, was die AfD aktuell in den politischen Diskurs bringt, waren früher die absolut randständigen Nazi-Themen der NPD. Und es ist leider so, dass wir sehen, dass diese Themen bis in den rechten Rand der CDU mittlerweile anschlussfähig sind. Da ist die politische Kultur hart nach rechts gekippt und eben die CDU nicht nach links.

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RidderSport feddit.org RidderSport@feddit.org
Joined: 2024-06-24
#32 · Quote Reply

Am besten wählst du einfach die Partei die deine Interessen am ehesten vertritt.

Tja das ist in MV aber recht sinnbefreit. Die Grünen haben keine Chance auf Direktmandate wo ich wohne. Daher würde das nur ein Direktmandat der AfD zur Folge haben. Entsprechend läuft deine Argumentation ins Leere

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#33 · Quote Reply

Es gibt genug Konservative, die keinen Kapitalismus wollen. Wer? Welcher konservative Politiker äußert sich gegen den Kapitalismus? Mal ganz stumpf, um Missverständnissen und versehentlichen Strohmännern vorzubeugen, was verstehst du unter Konservativismus im politischen Kontext?

Welcher konservative Politiker äußert sich gegen den Kapitalismus?

Es geht um konservative Wähler, nicht Politiker. Deren Stimmen braucht man, um Mehrheiten zu bekommen. Mit als konservativ gerechnetem CSU Grünen waren nur 15% der Stimmen in BW links.

was verstehst du unter Konservativismus im politischen Kontext?

Kommt aufs Umfeld an. Konservative Römer waren für die Republik und gegen Christen.

Was heute konservativ genannt wird ist oft neoliberal.

Im Video wurde es am Anfang als Neuem gegenüber skeptisch eingestellt definiert.

Prinzipiell ist es fast beliebig und mehr ein selbst gewähltes Zugehörigkeitsmerkmal. Ist jemand der mit SUV im Bioladen einkauft konservativ oder progressiv?

Wenig hilfreich wäre, einen Konservativen zu definieren als jemand, der keine progressive Partei wählt. Das Ablehnende gehört allerdings zu den Konservativen, obwohl sie eigentlich Revisionisten sind und nicht Neues ablehnen sondern zu Altem zurück wollen.

Ich verwende konservativ meist als Alternative für rechts, da dort immer rechtsradikal mitschwingt.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#34 · Quote Reply

Das Irritierende an der Geschichte ist, dass es diesen Linksruck in der CDU so nie gab. Auch wenn die Merkel CDU sicherlich eher in der Mitte unterwegs war: Sie war immer eine konservative nach rechts drängende Partei. Diese Erzählung davon, dass die CDU linke Politik machen würde, ist schlicht und einfach nicht wahr, wenn man sich anguckt, was sie getan hat. Es ist, glaube ich, eher dieses Ove...

schlicht und einfach nicht wahr, wenn man sich anguckt, was sie getan hat

Was wäre da zu erwähnen?

Themen, die früher als rechts galten, mittlerweile schon als Linksextrem gebrandet sind

Ein sehr interessanter Gedanke.
Es erklärt aber nicht den Stimmenverlust der SPD an die CDU und woher die 25% rechts der CDU kommen.

Was wäre so ein Thema?

Das, was die AfD aktuell in den politischen Diskurs bringt, waren früher die absolut randständigen Nazi-Themen der NPD

Die Gegenthese dazu ist, dass die AfD klassische CDU Themen vertritt. Wir bräuchten jetzt dafür eine passende Aufstellung. Welche Themen sind die randständigen Themen?

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#35 · Quote Reply

Genau das hätte mit mehr normal Konservativen verhindert werden können. Nein. Die AfD enthält genau diese normalen Konservativen, von denen du glaubst dass sie, Gelegenheit gegeben, zu Demokratie umkippen würden statt zu Faschismus. Das ist nicht wie Konservatismus funktioniert. Deren Endgame ist Regression zum Feudalismus, Faschismus ist der logische nächste Schritt für Konservative. Das würde...

Viele Menschen verstehen nicht die Akkumulation des Kapitals. Ihr Ziel ist nicht, die Kapitalisten zu unterstützen. Sie haben nur einen starken Eigentumsgedanken und wollen keine Umverteilung.

Wenn wir als Gesellschaft nicht die Resourcen haben, Wirtschaft und Politik allen zu erklären, und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, dann gibt es diese Wähler. Diese Menschen haben trotzdem Mitgefühl und verstehen, dass Faschismus falsch ist. Diese Menschen können als Partei demokratisch existieren und Kompromisse finden, die für alle funktionieren.

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CyberEgg discuss.tchncs.de CyberEgg@discuss.tchncs.de
Joined: 2023-06-22
#36 · (edited) Quote Reply

Welcher konservative Politiker äußert sich gegen den Kapitalismus? Es geht um konservative Wähler, nicht Politiker. Deren Stimmen braucht man, um Mehrheiten zu bekommen. Mit als konservativ gerechnetem CSU Grünen waren nur 15% der Stimmen in BW links. was verstehst du unter Konservativismus im politischen Kontext? Kommt aufs Umfeld an. Konservative Römer waren für die Republik und gegen Christe...

Uff...

Also. Politischer Konservativismus definiert sich durch die Bestrebung, die herrschende gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Ordnung und die entsprechenden Machterhältnisse aufrechtzuerhalten. Dazu gehört auch, die Verteilung von Macht und Reichtum vor Kritik zu schützen, die gesellschaftliche Ordnung zu zementieren und sich an Traditionen zu orientieren.

Das ist übrigens nicht aus der kommunistischen Theorie, du kannst dir dazu ja mal die Literaturliste der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Gemüte führen.

Ich verwende konservativ meist als Alternative für rechts, da dort immer rechtsradikal mitschwingt.

Ja, Digga, Konservatisismus ist aber Teil des rechten politischen Spektrums.

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luciferofastora feddit.org luciferofastora@feddit.org
Joined: 2025-02-07
#37 · (edited) Quote Reply

Und warum hätten diese magischen Konservativen das tun sollen? Weil die CDU korrupt ist. Die AfD war immer auf Kurs Rechtsextrem Lucke ist abgesetzt worden. Da kann man schon fragen, woran das lag. Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes Besser als offener Faschismus, oder? und immer kapitalistisch. So die kommunistische Theorie. Monarchie ist aber ursprünglic...

Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes

Besser als offener Faschismus, oder?

Ein Geschwür, das noch nicht durchgebrochen ist, ist auch besser, aber trotzdem beschissen. Besser wäre es, aufzuzeigen, dass jede Ideologie, die auf eine kleine Elite hinzuarbeitet, den allermeisten Menschen schaden wird und es im Interesse der Mehrheit ist, Konservatismus und Faschismus gleichermaßen aus der respektablen Gesellschaft zu verdrängen.

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luciferofastora feddit.org luciferofastora@feddit.org
Joined: 2025-02-07
#38 · Quote Reply

eine anti Euro(pa) Partei Ich meine die AfD war und ist nicht gegen Europa sondern nur gegen die korrupte EU. Nach von der Leyens gelöschten SMS solle der Mainstream das gut finden. Die primäre Konfliktlinie verläuft zwischen denen, die besitzen, und denen, die arbeiten müssen. Da sich alle Parteien vom Kommunismus distanzieren stimmt das für die Bevölkerung, kann aber nicht Programm der Partei...

Ich meine die AfD war und ist nicht gegen Europa sondern nur gegen die korrupte EU

Die EU, in irgend einer Form, ist ein kritisches Instrument für europäische Einheit als Bollwerk gegen die anderen Großmächte. Ein geteiltes Europa ist ein schwaches Europa.

Die Korruption gilt es zu bekämpfen, aber die AfD hat, soweit ich das beobachten konnte, von vorneherein für EU-Austritt geworben. Deutschland so zu isolieren und politisch/wirtschaftlich verwundbar zu machen wäre einfach nur hirnrissig.

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Teddy Police feddit.org teddypolice@feddit.org
Joined: 2025-01-21
#39 · Quote Reply

Viele Menschen verstehen nicht die Akkumulation des Kapitals. Ihr Ziel ist nicht, die Kapitalisten zu unterstützen. Sie haben nur einen starken Eigentumsgedanken und wollen keine Umverteilung. Wenn wir als Gesellschaft nicht die Resourcen haben, Wirtschaft und Politik allen zu erklären, und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, dann gibt es diese Wähler. Diese Menschen haben trotzdem Mitgefühl...

Wenn wir als Gesellschaft nicht die Resourcen haben, Wirtschaft und Politik allen zu erklären, und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, dann gibt es diese Wähler.

Haben wir. Wir nutzen sie nicht. Das ist politisch gewollt.

Diese Menschen können als Partei demokratisch existieren und Kompromisse finden, die für alle funktionieren.

Und dennoch haben sie sich dagegen entschieden.

Was bei dir auffällt ist, dass all deine Argumente rein hypothetisch sind und du im Wesentlichen deine Hoffnung darauf setzt dass schlechte Menschen "das Licht sehen" wenn es sie anstrahlt. Bist du 16?

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#40 · Quote Reply

Wenn wir als Gesellschaft nicht die Resourcen haben, Wirtschaft und Politik allen zu erklären, und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, dann gibt es diese Wähler. Haben wir. Wir nutzen sie nicht. Das ist politisch gewollt. Diese Menschen können als Partei demokratisch existieren und Kompromisse finden, die für alle funktionieren. Und dennoch haben sie sich dagegen entschieden. Was bei dir auf...

Haben wir. Wir nutzen sie nicht. Das ist politisch gewollt.

Was ist zuerst da, der sozialistisch erzogene Mensch oder der Sozialismus?

Und dennoch haben sie sich dagegen entschieden.

So wie wir gegen die soziale Erziehung. Ihre Wählerstimmen bewirken sicher viel was sie nicht wollen.

schlechte Menschen “das Licht sehen”

Was gibt es sonst? Kapitalismus ist der Weg der Elite, unabhängig vom Willen der Mehrheit zu regieren. Wenn man nicht einen Weg findet, mit der Mehrheit zu regieren, muss man auch Kapitalist sein, um Macht zu bekommen, wenn man was verändern will.

Es ist sinnvoll, mit Konservativen eine gemeinsane Basis zu finden, um die Mehrheit zu bekommen. Als Sozialist will man nach einer gewonnenen Wahl mit ihnen auch gemeinsam in einem Land leben. Es muss gemeinsame Werte geben.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#41 · Quote Reply

Ich meine die AfD war und ist nicht gegen Europa sondern nur gegen die korrupte EU Die EU, in irgend einer Form, ist ein kritisches Instrument für europäische Einheit als Bollwerk gegen die anderen Großmächte. Ein geteiltes Europa ist ein schwaches Europa. Die Korruption gilt es zu bekämpfen, aber die AfD hat, soweit ich das beobachten konnte, von vorneherein für EU-Austritt geworben. Deutschla...

Instrument für europäische Einheit als Bollwerk gegen die anderen Großmächte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Élysée-Vertrag

Der Teil über die Reaktion de Gaulles.

AfD hat, soweit ich das beobachten konnte, von vorneherein für EU-Austritt geworben.

Um eine neue Struktur aufzubauen.

Deutschland so zu isolieren und politisch/wirtschaftlich verwundbar zu machen wäre einfach nur hirnrissig.

Daher wird die AfD es auch nicht vorhaben.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#42 · Quote Reply

Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes Besser als offener Faschismus, oder? Ein Geschwür, das noch nicht durchgebrochen ist, ist auch besser, aber trotzdem beschissen. Besser wäre es, aufzuzeigen, dass jede Ideologie, die auf eine kleine Elite hinzuarbeitet, den allermeisten Menschen schaden wird und es im Interesse der Mehrheit ist, Konservatismus und Faschi...

dass jede Ideologie, die auf eine kleine Elite hinzuarbeitet

Über das Thema waren KPD und SPD schon 1933 zerstritten. Noch einmal sollte man Kapitalisten und wahrscheinlich Faschisten nicht an die Macht lassen, nur weil die Gefahr der Akkumulation des Kapitals in der Zukunft besteht. Vermögenssteuer kann die Akkumulation kompensieren. Damit ist eine konservative Gesellschaft möglich.

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RanzigFettreduziert Moderator ZonenRanslite@feddit.org
Joined: 2024-07-11
#43 · Quote Reply

Bitte in Zukunft den original Titel nicht verändern, maximal ergänzen.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#44 · Quote Reply

Uff... Also. Politischer Konservativismus definiert sich durch die Bestrebung, die herrschende gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Ordnung und die entsprechenden Machterhältnisse aufrechtzuerhalten. Dazu gehört auch, die Verteilung von Macht und Reichtum vor Kritik zu schützen, die gesellschaftliche Ordnung zu zementieren und sich an Traditionen zu orientieren. Das ist übrigens ni...

Die Definition beschreibt Konservative als die, die das Bestehende erhalten wollen. Das bestehende war aber auch mal neu und wurde eingeführt und konservativ war dann nicht der richtige Begriff.

Konservative ohne Macht wählen nicht, um ihre Macht sondern ihre Lebensumstände zu erhalten. Traditionen haben für sich einen Wert und nicht nur, weil es immer so gemacht wurde.

Wenn die Tradition nicht Ausländer Jagen ist, dann kann man das doch wie jede politische Forderung diskutieren und muss es nicht als konservativ ablehnen.

Dann besteht die Möglichkeit, dass die Mehrheit der Konservativen eine Politik unterstützt, bei der die wichtigen Traditionen erhalten werden und gleichzeitig dem Kapitalismus durch Vermögenssteuer Einhalt geboten wird.

Es müsste doch ein Interesse bestehen, dass Konservative einer Partei ihre Stimme geben können, die dies unterstützt.

kommunistischen Theorie

Aus der kommunistischen Theorie ist, dass sich Kapital immer akkumuliert. Dann sind aber nicht nur Konservative ein Problem sondern auch SPD und Die Linke, weil sie Marktwirtschaft zulassen.

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CyberEgg discuss.tchncs.de CyberEgg@discuss.tchncs.de
Joined: 2023-06-22
#45 · Quote Reply

Die Definition beschreibt Konservative als die, die das Bestehende erhalten wollen. Das bestehende war aber auch mal neu und wurde eingeführt und konservativ war dann nicht der richtige Begriff. Konservative ohne Macht wählen nicht, um ihre Macht sondern ihre Lebensumstände zu erhalten. Traditionen haben für sich einen Wert und nicht nur, weil es immer so gemacht wurde. Wenn die Tradition nicht...

Alter, du fantasierst sir hier was zusammen... Du erinnerst mich ganz krass an Kreationisten, die argumentieren mit "Aber Evolution ist doch nur eine Theorie!"
Hab zu viele dieser Diskussionen geführt, als dass ich sowas noch lange durchziehe.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#46 · Quote Reply

Alter, du fantasierst sir hier was zusammen... Du erinnerst mich ganz krass an Kreationisten, die argumentieren mit "Aber Evolution ist doch nur eine Theorie!" Hab zu viele dieser Diskussionen geführt, als dass ich sowas noch lange durchziehe.

Das passt, weil ich Grundannahmen in Frage stelle. Wenn du nicht magst, können wir ja aufhören.

Mich würde weiterhin interessieren, ob Konservative so negativ betrachtet werden müssen. Linke könnten mit Konservativen Kapitalismus begrenzen.

Zum Vergleich:

Den Kreatonisten sagt man, dass alles nur eine Theorie ist, dass man aber mit Evolution als Theorie arbeiten kann, weil sie anders als z.B. die Theorie der Erde als Scheibe nicht widerlegt wurde, trotz intensivster Bemühungen, und dass das Beobachtete sehr gut mit ihr erklärt wird.

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luciferofastora feddit.org luciferofastora@feddit.org
Joined: 2025-02-07
#47 · Quote Reply

dass jede Ideologie, die auf eine kleine Elite hinzuarbeitet Über das Thema waren KPD und SPD schon 1933 zerstritten. Noch einmal sollte man Kapitalisten und wahrscheinlich Faschisten nicht an die Macht lassen, nur weil die Gefahr der Akkumulation des Kapitals in der Zukunft besteht. Vermögenssteuer kann die Akkumulation kompensieren. Damit ist eine konservative Gesellschaft möglich.

Nur dass wir uns richtig verstehen:

Ich meine mit "konservativ" hier die Überzeugung, dass der Adel fundamental überlegen sei und ein "natürliches" oder "göttliches" Recht auf Herrschaft habe und dass Tradition grundsätzlich als Weisheit zu verstehen sei, und das einhergehende Bestreben, diese Hierarchie wiederherzustellen und strukturelle Veränderungen nur langsam bis gar nicht zu akzeptieren.

Solch eine Aristokratie hat historisch dazu geführt, dass der Adel das Volk ausgebeutet und unterdrückt hat um sich zu bereichern. Eine Vermögenssteuer lässt sich nicht durchsetzen, wenn die besteuerten selbst die Macht haben, sie aufzuheben.

Die CDU ist ein Musterbeispiel für diese Haltung, inklusive Aussetzung der Vermögenssteuer. Erschleichen von Leistungen (z.B. Schwarzfahren, weil man kein Auto und kein Geld für ein Ticket hat, aber irgendwie ja Arbeit suchen muss) wird auch unter 100€ geahndet, Sozialhilfen werden gekürzt, während Ermittlungen gegen Steuerhinterziehung ausgebremst werden und Veruntreuung von Staatsgeldern keine Konsequenzen hat. Die Abkehr von fossilen Brennstoffen wird ausgebremst wo nur möglich.

Ich glaube, du verstehst was ich meine.

Klar, die AfD ist der größere Feind. Dafür der CDU die Zügel geben wird das aber nicht besser machen, wenn ihre Politik den Nährboden für Wutbürger schafft.

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CyberEgg discuss.tchncs.de CyberEgg@discuss.tchncs.de
Joined: 2023-06-22
#48 · Quote Reply

Das passt, weil ich Grundannahmen in Frage stelle. Wenn du nicht magst, können wir ja aufhören. Mich würde weiterhin interessieren, ob Konservative so negativ betrachtet werden müssen. Linke könnten mit Konservativen Kapitalismus begrenzen. Zum Vergleich: Den Kreatonisten sagt man, dass alles nur eine Theorie ist, dass man aber mit Evolution als Theorie arbeiten kann, weil sie anders als z.B. d...

weil ich Grundannahmen in Frage stelle.

Ne, Alter. Du willst dir neue Definitionen aus dem Arsch ziehen und behauptest, damit würdest du alles infrage stellen. Jetzt klingst du wie Coronaschwurbler, die glauben, alles infrage zu stellen.

Mich würde weiterhin interessieren, ob Konservative so negativ betrachtet werden müssen. Linke könnten mit Konservativen Kapitalismus begrenzen.

Pack das Gras weg und geh Rasen anfassen. Keine Ahnung, was du laberst.

Den Kreatonisten sagt man, dass alles nur eine Theorie ist

Wer ist "man"? Wer sagt das?

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#49 · Quote Reply

Nur dass wir uns richtig verstehen: Ich meine mit "konservativ" hier die Überzeugung, dass der Adel fundamental überlegen sei und ein "natürliches" oder "göttliches" Recht auf Herrschaft habe und dass Tradition grundsätzlich als Weisheit zu verstehen sei, und das einhergehende Bestreben, diese Hierarchie wiederherzustellen und strukturelle Veränderungen nur langsam bis gar nicht zu akzeptieren....

Mein Vorschlag war, eine dritte Partei zu unterstützen, die weder rechtsradikal noch kapitalistisch ist. Wutbürger ist doch erst einmal gut, wenn es sich gegen Korruption richtet. Koalitionsverhandlungen könnten im Kompromiss dann die Missstände beseitigen, die echte Probleme sind.

Die Aristokratie mit dem Lebensstandard des Mittelalters zu bewerten ist nicht fair. Die Steuern sind heute höher. Nur durch Energie und Technik haben wir mehr.

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plyth feddit.org plyth@feddit.org
Joined: 2025-05-11
#50 · Quote Reply

weil ich Grundannahmen in Frage stelle. Ne, Alter. Du willst dir neue Definitionen aus dem Arsch ziehen und behauptest, damit würdest du alles infrage stellen. Jetzt klingst du wie Coronaschwurbler, die glauben, alles infrage zu stellen. Mich würde weiterhin interessieren, ob Konservative so negativ betrachtet werden müssen. Linke könnten mit Konservativen Kapitalismus begrenzen. Pack das Gras ...

Keine Ahnung, was du laberst.

Das undenkbare Projekt wäre, wenn die linken jetzt mit vollem Einsatz daran arbeiten würden, eine konservative Partei zu etablieren,

Wer ist “man”? Wer sagt das?

Wissenschaftstheorie. Positive Aussagen über die Welt können nicht bewiesen werden. Es können nur Aussagen durch ein Gegenbeispiel widerlegt werden. Damit ist jede Theorie nur eine Hypothese.

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CyberEgg discuss.tchncs.de CyberEgg@discuss.tchncs.de
Joined: 2023-06-22
#51 · Quote Reply

Keine Ahnung, was du laberst. Das undenkbare Projekt wäre, wenn die linken jetzt mit vollem Einsatz daran arbeiten würden, eine konservative Partei zu etablieren, Wer ist “man”? Wer sagt das? Wissenschaftstheorie. Positive Aussagen über die Welt können nicht bewiesen werden. Es können nur Aussagen durch ein Gegenbeispiel widerlegt werden. Damit ist jede Theorie nur eine Hypothese.

Faszinierend. Du zeigst sogar das gleiche wissenschaftliche Grundverständnis wie Kreationisten. Fast alles, was du sagst, ist falsch, und das bisschen, das richtig ist, fehlinterpretierst du auch noch.

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